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Montag, 24. August 2009
Ueber Urlaub und Gewoehnung
calinchen, 04:27h
Da sind sie auch schon wieder vorbei meine 2 oder naja eher 1 1/2 Wochen Urlaub. Eine endlose
Aneinandereiung von Tagen ohne Arbet, ohne Verpflichtungen und ohne Verantwortung, ausser fuer mich selbst, so schoen kann die Zeit sein, wenn man die Kids nicht um sich hat. Aber in diesem Jahr waren meine 2 Wochen Sommerurlaub, welche ich in den letzten Jahren ueblicherweise faul am Pool liegend in einer Clubanlage auf Mallorca verbracht hatte, so anders. Die erste Woche mit dem Mietauto und meinen zwei liebsten Maedls hier durch FLorida und nichts anderes machen als in den Tag leben und sehen was das Leben bringt und wie der naechste Ort aussieht durch den man faehrt. Zugegebenermassen unterscheiden sich Staedte in Florida nicht grossartig, aber man trifft doch so viele interessante Menschen. Am Besten sind dafuer Hostels, ich liebe es, man weiss nie wer die naechste Nacht "unter" einem schlaeft und jede Minute ist eine Ueberraschung. Das einzige, jedenfalls von mir als solches empfundene, Aergernis, ist die Dichte an deutschen Travelern oder auch Zugezogenen in Florida. Es ist ja ganz schoen, aber um ehrlich zu sein, Deutsche lernt man in Deutschland genug kennen, da duerfen es in Amerika schon gern ein paar andere Kulturen sein:). Wie auch immer, es war trotzdem immer lustig, ob beim Jetski fahren, Schnorcheln mit Freibier oder einfach nur Party machen. Wobei die Partyszene in Miami bei Weitem nicht mit der in NYC zu vergleichen ist und ich, gelinde gesagt, enttaescht war, aber; Party ist das was man daraus macht, und ohja wir haben etwas draus gemacht.
Dann die meine zweite Woche Vacation war planmaessig zunaechst Arbeit am Strand in Cape Cod, wobei sich nach einigen Tagen dann unerwartete Wendungen ergeben haben und ich eine wahnsinnig schoene Zeit mit einem "sehr guten" Freund im hammer Haus seiner Gastfamilie mit Privatbeach und allem Pipapo hatte. Wochenende dann zurueck in NY, wie immer nur abgehangen, nachmittags gesoffen und scheisse gemacht, so wie das ist, wenn die Au Pairs mal frei haben; also jedes Wochenende.
Da auch mal zwei meiner besten Freunde hier diese Woche nach Deutschland zurueck gehen, mussten die natuerlich noch gebuerend verabschiedet werden. Aber so ist das hier und ich denke auch, das ist das was die meisten voellig unterschaetzen, wenn sie diese Au Pair Sache anfangen, dass man natuerlich superviele Menschen aus der ganzen Welt kennen lernt, aber gerade, die Gruppe an guten Freunde die man hat, die schon eine gewisse Ersatzfamilie sind, die veraendert sich staendig, weil immerzu Leute kommen und gehen. Vor allem jetzt im Sommer ist es ganz extrem und da ich leider ein November arriver bin, muss ich jetzt zuschauen wie die Menschen, die mir in den letzten Monaten hier so wichtig geworden sind, nacheinander alle wieder gehen. Natuerlich, man findet neue Freunde, doch fuer manche gibt es einfach keinen Ersatz und das ist schwierig. Ich kenne einige, die das schon laenger mitmachen oder die es mehr gewoehnt sind an neue Orte zu gehen, sich dort ein Leben aufzubauen und dann doch wieder zu gehen, und fuer die ist es natuerlich einfacher damit umzugehen, weil man sich daran gewoehnt hat. Am Ende denke ich manchmal ist sowieso alles nur Gewoehnung, obwohl es das ist, wogegen man am meisten ankaempft, so ist es doch auch das, was es einem moeglich macht an neuen Orten zu leben und zu ueberleben. Nichts ist schlimmer als Gewohnheit, sagt man immer und es stimmt; wenn alles nur noch normal ist, was macht dann noch Spass und wo ist die Aufregung, die Spannung und vielleicht auch manchmal die Angst. Auf der anderen Seite, um auf Dauer oder zumindest fuer eine gewissen Zeit irgendwo leben zu koennen, muss man Dinge zur Gewohnheit machen, weil dadurch Dinge gegeben sind, die der Mensch, und ich denke wirklich JEDER Mensch braucht; Ruhe, Struktur und Stabilitaet. Mit der Einschraenkung natuerlich, dies alles nur bis zu einem gewissen Grad, denn es soll ja nicht langweilig werden. Dieser Grad ist bei jedem unterschiedlich definiert. Mache bauchen sogar so viel Gewohnheit, dass sie nicht bereit sind oder es ihnen zunmindest unglaublich schwer faellt irgendwelche Veraenderungen in ihrem Leben zu machen, weil sie sich dann an neue Umgebungen, Menschen und Lebensweisen anpassen und ebend gewoehnen muessten. Ich persoenlich habe in den letzten Monaten gelernt, dass es nicht einfach ist, aus einem stabilen Leben weg zu gehen und sich ein neues Leben in einer neuem Umgebung und mit neuem Freunden aufzubauen, wenn man gleichzeitig fast 100 prozentig weiss, dass damit das alte Leben nicht mehr existieren wird. Auf der anderen Seite ist es gut so und ich freue mich darueber, dass ich auch in Deutschland, wenn ich im Dezember zurueck gehe mir wieder alles neu aufbauen kann. Denn am Ende gewoehnt man sich ebend auch daran, sich immer wieder neu an Dinge gewoehnen zu muessen.
Aneinandereiung von Tagen ohne Arbet, ohne Verpflichtungen und ohne Verantwortung, ausser fuer mich selbst, so schoen kann die Zeit sein, wenn man die Kids nicht um sich hat. Aber in diesem Jahr waren meine 2 Wochen Sommerurlaub, welche ich in den letzten Jahren ueblicherweise faul am Pool liegend in einer Clubanlage auf Mallorca verbracht hatte, so anders. Die erste Woche mit dem Mietauto und meinen zwei liebsten Maedls hier durch FLorida und nichts anderes machen als in den Tag leben und sehen was das Leben bringt und wie der naechste Ort aussieht durch den man faehrt. Zugegebenermassen unterscheiden sich Staedte in Florida nicht grossartig, aber man trifft doch so viele interessante Menschen. Am Besten sind dafuer Hostels, ich liebe es, man weiss nie wer die naechste Nacht "unter" einem schlaeft und jede Minute ist eine Ueberraschung. Das einzige, jedenfalls von mir als solches empfundene, Aergernis, ist die Dichte an deutschen Travelern oder auch Zugezogenen in Florida. Es ist ja ganz schoen, aber um ehrlich zu sein, Deutsche lernt man in Deutschland genug kennen, da duerfen es in Amerika schon gern ein paar andere Kulturen sein:). Wie auch immer, es war trotzdem immer lustig, ob beim Jetski fahren, Schnorcheln mit Freibier oder einfach nur Party machen. Wobei die Partyszene in Miami bei Weitem nicht mit der in NYC zu vergleichen ist und ich, gelinde gesagt, enttaescht war, aber; Party ist das was man daraus macht, und ohja wir haben etwas draus gemacht.
Dann die meine zweite Woche Vacation war planmaessig zunaechst Arbeit am Strand in Cape Cod, wobei sich nach einigen Tagen dann unerwartete Wendungen ergeben haben und ich eine wahnsinnig schoene Zeit mit einem "sehr guten" Freund im hammer Haus seiner Gastfamilie mit Privatbeach und allem Pipapo hatte. Wochenende dann zurueck in NY, wie immer nur abgehangen, nachmittags gesoffen und scheisse gemacht, so wie das ist, wenn die Au Pairs mal frei haben; also jedes Wochenende.
Da auch mal zwei meiner besten Freunde hier diese Woche nach Deutschland zurueck gehen, mussten die natuerlich noch gebuerend verabschiedet werden. Aber so ist das hier und ich denke auch, das ist das was die meisten voellig unterschaetzen, wenn sie diese Au Pair Sache anfangen, dass man natuerlich superviele Menschen aus der ganzen Welt kennen lernt, aber gerade, die Gruppe an guten Freunde die man hat, die schon eine gewisse Ersatzfamilie sind, die veraendert sich staendig, weil immerzu Leute kommen und gehen. Vor allem jetzt im Sommer ist es ganz extrem und da ich leider ein November arriver bin, muss ich jetzt zuschauen wie die Menschen, die mir in den letzten Monaten hier so wichtig geworden sind, nacheinander alle wieder gehen. Natuerlich, man findet neue Freunde, doch fuer manche gibt es einfach keinen Ersatz und das ist schwierig. Ich kenne einige, die das schon laenger mitmachen oder die es mehr gewoehnt sind an neue Orte zu gehen, sich dort ein Leben aufzubauen und dann doch wieder zu gehen, und fuer die ist es natuerlich einfacher damit umzugehen, weil man sich daran gewoehnt hat. Am Ende denke ich manchmal ist sowieso alles nur Gewoehnung, obwohl es das ist, wogegen man am meisten ankaempft, so ist es doch auch das, was es einem moeglich macht an neuen Orten zu leben und zu ueberleben. Nichts ist schlimmer als Gewohnheit, sagt man immer und es stimmt; wenn alles nur noch normal ist, was macht dann noch Spass und wo ist die Aufregung, die Spannung und vielleicht auch manchmal die Angst. Auf der anderen Seite, um auf Dauer oder zumindest fuer eine gewissen Zeit irgendwo leben zu koennen, muss man Dinge zur Gewohnheit machen, weil dadurch Dinge gegeben sind, die der Mensch, und ich denke wirklich JEDER Mensch braucht; Ruhe, Struktur und Stabilitaet. Mit der Einschraenkung natuerlich, dies alles nur bis zu einem gewissen Grad, denn es soll ja nicht langweilig werden. Dieser Grad ist bei jedem unterschiedlich definiert. Mache bauchen sogar so viel Gewohnheit, dass sie nicht bereit sind oder es ihnen zunmindest unglaublich schwer faellt irgendwelche Veraenderungen in ihrem Leben zu machen, weil sie sich dann an neue Umgebungen, Menschen und Lebensweisen anpassen und ebend gewoehnen muessten. Ich persoenlich habe in den letzten Monaten gelernt, dass es nicht einfach ist, aus einem stabilen Leben weg zu gehen und sich ein neues Leben in einer neuem Umgebung und mit neuem Freunden aufzubauen, wenn man gleichzeitig fast 100 prozentig weiss, dass damit das alte Leben nicht mehr existieren wird. Auf der anderen Seite ist es gut so und ich freue mich darueber, dass ich auch in Deutschland, wenn ich im Dezember zurueck gehe mir wieder alles neu aufbauen kann. Denn am Ende gewoehnt man sich ebend auch daran, sich immer wieder neu an Dinge gewoehnen zu muessen.
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